Süßwarentechniker sorgen dafür, dass genug Süßigkeiten für alle da sind. Tausende von Bonbons pro Minute werden an einer Maschine produziert.
Heute ist König Ausbilder und Abteilungsleiter bei Storck. Bevor die Auszubildenden an die großen Anlagen herangeführt werden, übernehmen sie handwerkliche Tätigkeiten: Sie rühren etwa Aromen ein oder kochen Zuckerlösungen.
Um das Mischungs-Verhältnis richtig zu berechnen, ist Mathe gefragt. Auch Physik, Chemie und Technik sind Fächer, für die sich Bewerber besonders interessieren sollten. "Eine 3 ist für uns auch okay. Wichtig ist, dass die Jugendlichen eine Vorstellung von dem Beruf haben, um den sie sich bewerben, und motiviert sind", sagt Ingo König. Jedes Jahr starten 4 bis 6 Jugendliche bei Storck ihre Ausbildung zur Fachkraft für Süßwarentechnik.
Wer nicht sicher ist, ob seine Begeisterung für Süßigkeiten ausreicht, sollte ein Praktikum machen. Die Süßwaren- und Dauerbackwaren-Industrie bildet aus in den Fachrichtungen Zuckerwaren, Schokolade, Konfekt und Dauerbackwaren. In der Abschlussprüfung ist Kreativität gefragt. Jetzt heißt es, sein eigenes Produkt zu erfinden, zu fertigen und zu präsentieren – vom Rohstoff bis zur Verpackung.
Foto: Storck