„Großer Stern des Sports“ 2020 in Bronze für den Verein für Sport und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V.

v.l. Michael Fuhrland (Erlauer SV „Grün-Weiß“ e.V.), Ute Oberhoffner (VSS), Siegbert Bussemer (Rodelclub Ilmenau e.V.)

Suhl/17.09.2020: 

Wenn Anfang Oktober 2020 der Wettbewerb „Sterne des Sports“ mit dem Landesausscheid Thüringen in die zweite Runde geht, ist der Verein für Sport und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V. mit dabei und vertritt unsere Region.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken werden bereits seit 2004 jährlich die „Sterne des Sports“ vergeben. Für die Region Südthüringen riefen die Kreissportbünde Suhl, Hildburghausen, Ilm-Kreis und Schmalkalden-Meiningen gemeinsam mit der vr bank Südthüringen eG die Vereine der Region zum sechzehnten Mal auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Am 17. September fand in kleinem Rahmen in der vr bank Südthüringen in Suhl die Siegerehrung auf regionaler Ebene der sechs Erstplatzierten statt.

Martina Kopietz, Vorstand der vr bank Südthüringen, unterstrich noch einmal das Anliegen des Wettbewerbs. Es gehe darum, das Engagement der zahlreichen Vereine, die mit ihrer täglichen unermüdlichen Arbeit an der Basis wichtige Impulse setzen, in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stellen.

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 24 Vereine um die „Sterne des Sports“ in Südthüringen. Sie zeigten mit ihren Wettbewerbsbeiträgen, dass sie auf vielfältige und teilweise innovative Art und Weise über den Sport hinaus wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten. Die verschiedenen Einreichungen, die schwerpunktmäßig aus den Bereichen Kinder und Jugend, Familie, Senioren, aber auch Leistungsmotivation, Integration sowie Gesundheit und Prävention kamen, wurden Anfang August von einer siebenköpfigen Jury bewertet.

Ein kleiner "Stern des Sports" in Bronze und ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro für den dritten Platz ging an den Rodelclub Ilmenau e.V. mit seinem Projekt "Gemeinsame Renovierung und Sanierung der Rennschlittenbahn".

Den zweiten Platz belegte der Erlauer SV „Grün-Weiß“ e.V. mit den „Erlauer Filmnächten“. Der Verein führte auf seinem Hartplatz über das Pfingswochenende ein Autokino durch, um die Coronabeschränkungen für alle ein bisschen  attraktiver zu machen. Hierfür erhielten die Erlauer einen kleinen „Stern des Sports“ in Bronze und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Der „Große Stern des Sports in Bronze“ 2020 und ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro ging an den Verein für Sport und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V. Der Verein qualifizierte sich damit für die Auszeichnung „Sterne des Sports in Silber“ auf Landesebene.

Der VSS e.V. bewarb sich mit dem Projekt „Getrennt und doch zusammen“.

Kurzbeschreibung des Projektes:

„Kleine Problemchen und größere gibt es immer im Alltag, die gelöst werden wollen. Gerade deshalb haben wir uns als Sportverein auf die Fahne geschrieben: Familien und deren Kinder fürs Leben stark zu machen - Hilfe zur Selbsthilfe - zu geben, ja genau wie es unser Leitbild aussagt. Durch die Corona Krise sind einige Dinge aus den Fugen geraten und viele Angebote konnten von den Mitgliedern nicht wahrgenommen werden. Es war kein physischer Kontakt mehr möglich, das wollten wir nicht einfach hinnehmen und suchen nach Möglichkeiten, was wir für Kinder und Jugendliche, ja für die ganze Familie tun können. Das Engagement des VSS besteht darin, die Familien und ihre Kinder während der Coronazeit zu unterstützen. Dies geschieht durch zahlreiche Infomationsangebote, zum Beispiel auf die Wirksamkeit von Mund- und Nasenschutz hinzuweisen, Tipps zur Freizeitgestaltung für die Familien unter den Corona-Bedingungen zu geben und digitale sportliche Angebote zum mitmachen in Form von Filmen auf unserer Webseite bereit zu stellen. Durch kreative und sportliche Angebote fördert der VSS die Entwicklung der Kinder und stellt eine Prävention für eine Sozialisierung und Integration von verhaltensauffälligen Kindern dar. Der VSS ist nicht nur wichtig für eine sportliche Erziehung, sondern macht sich auch für die soziale Erziehung zwischen Eltern und Kindern stark, um ein gutes Miteinander und Füreinander zu ermöglichen. In den letzten 25 Jahren ist der VSS für viele Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden und wäre aus Ilmenau nicht mehr wegzudenken. In den letzten 25 Jahren seit Bestehen des VSS hat der Verein schon viele Herausforderungen erlebt und auch gemeistert. Durch Covid-19 durfte es nicht zu einem direkten physischen Kontakt mit Kindern und ihren Familien kommen, weshalb der VSS vermehrt digitale Alternativen anbietet, um diesen Umstand entgegenzutreten. Zum Beispiel Sportvideos zum Nachmachen fur zuhause. Auch nach der Krise stellt dieses Angebot eine gute Alternative für Kinder und Jugendliche dar, die aus verschiedenen Gründen nicht vor Ort da sein können. Auch bei der Flüchtlingskrise hat der VSS sich fur die Integration der neuen Bürger eingesetzt und ermöglichte damit eine direkte Verbindung durch soziales und sportliches Engagement.“